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14.02.2018 | 19:00 Uhr

Bertolt Brecht als Dramatiker

 

 

 

Schrecklich ist die Verführung zur Güte“

Brechts Dramatik am Beispiel von „Der kaukasische Kreidekreis“


Wer sich mit Brechts Dramatik intensiv befasst, die zumeist als „Theorie des epischen Theaters“ zusammengefasst wird, muss zunächst zur Kenntnis nehmen, dass seine theoretische Auseinandersetzung mit dem Theater spätestens 1920 beginnt und ihren ersten Höhepunkt in seinem „Über den Untergang des alten Theaters“ (1924 – 1928) findet. Von dort gelangt er in immer wieder neuen Schritten und Abhandlungen bis hin zu „Neue Technik der Schauspielkunst“ (1949 – 1956).

„Der kaukasische Kreidekreis“, abgeschlossen 1944, aber immer wieder überarbeitet, ist insofern besonders geeignet, sich mit Brechts Dramatik zu beschäftigen, weil er einerseits das letzte Brecht-Stück ist, das keine Bearbeitung eines fremden Stoffes darstellt, wie etwa „Antigone“, „Hofmeister“ oder „Coriolan“, die alle nach 1947 entstehen, und andererseits nahezu alle Elemente des epischen Theaters aufweist, die Brecht im Laufe von drei Jahrzehnten entwickelt hat. Im Zentrum steht dabei der denkende Mensch – als Schauspieler wie als Betrachter: der veränderliche wie der veränderte Mensch.

Das soll am 14.02. um 19:00 Uhr am „Kreidekreis“ selbst, wie auch im filmischen Vergleich mit anderen Brecht-Stücken gezeigt werden.

VERDO Foyer, Raum Elbtalaue

Eintritt: 6,00 €; ermäßigt 3,00 €

 

Hinweis:

 

 

 

 

18.02.2018: Theater Uelzen. „Der kaukasische Kreidekreis“

in der Inszenierung von Peter Bause (ehemals Berliner Ensemble)

(17:15 Uhr) Einführung in Stück und Inszenierung

(18:00 Uhr) Aufführung des Brecht-Stücks (2,5 Stunden incl. Pause)

 

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