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31.01.2018 | 19:00 Uhr

Bertolt Brecht – 120 und noch ganz lebendig!

Der Lyriker Bertolt Brecht: „Von all dem wird bleiben, der durch sie hindurchging, der Wind“ - Vom "Der brennende Baum" bis zu den „Buckower Elegien“

 

Vortragsreihe von:

Hans-Wolfgang Lesch, Birgit-Maria Rühlke

 

 

Bertolt Brecht – 120 und noch ganz lebendig!


„Lyrik muß zweifelsohne etwas sein, was man ohne weiteres auf den Gebrauchswert untersuchen muß. Alle großen Gedichte haben den Wert von Dokumenten.“

Diese Aussage des jungen Bertolt Brecht Mitte der zwanziger Jahre kann „zweifelsohne“ für sein gesamtes lyrisches Werk gelten. Und sie lässt erkennen, welch hohen Stellenwert der Dichter Bertolt Brecht der Lyrik in seinem Gesamtwerk einräumte. Diese Einsicht galt in literarischen Kreisen nicht von Anfang an, hat sich aber besonders nach dem 2. Weltkrieg durchgesetzt. So erklärte Hannah Arendt bereits 1950: „Ich habe keinen Zweifel daran, dass Bertolt Brecht der größte lebende deutsche Lyriker ist“. Und fast fünfzig Jahre später schrieb Marcel Reich-Ranicki 1996: „Bleiben wird von Bertolt Brecht vornehmlich die Lyrik“.

Ob man dem im Hinblick auf Brechts Gesamtwerk zustimmt, sei dahingestellt. Aber daran, dass Brechts Lyrik in der deutschsprachigen Dichtung des 20. Jahrhunderts einen überragenden Platz einnimmt, bestehen gegenwärtig keine Zweifel mehr.

Was ist das Besondere an seiner Lyrik? Das soll in der zweiten Veranstaltung aus Anlass von Brechts 120. Geburtstag am 31.01. ab 19:00 Uhr untersucht und mit Hilfe von Tondokumenten, u.a. von Brecht selbst, verdeutlicht werden. Dabei ist, bezogen auf die über 2000 lyrischen Texte Brechts, Bescheidung notwendig. Die Auswahl soll trotzdem das ganze Spektrum seines lyrischen „Sagens und Zeigens“ offenlegen: von den frühen Gedichten des „Bürgerschrecks“ Brecht bis hin zu seinen späten, in Buckow entstandenen Elegien.

VERDO Foyer, Raum Elbtalaue

Eintritt: 6,00 €; ermäßigt 3,00 €

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