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06.05.2017 | 18:00 Uhr

Die Toten Städte – von Nuri El Ruheibany

Lüneburger Symphoniker gemeinsam mit Syrischen Exil Philharmonikern

Die Toten Städte

Ein angemessenes Werk über seine erste Heimat Syrien zu komponieren war für El Ruheibany seit langem mehr als nur ein Wunsch. Und nun rückt schon der Termin für die Aufführung seines bisher größten Werkes, eines Oratoriums, unaufhaltsam näher. „Ich schätze mich doppelt glücklich, auch noch die Welturaufführung in Hitzacker durch die Lüneburger Symphoniker miterleben zu dürfen. Die schrecklichen Ereignisse in meiner syrischen Heimat haben mich dazu veranlasst, diese Komposition zu schreiben.“

Es ist eine Episode über die ersten Christen in Syrien, der Wiege des Christentums – ein Werk für großes Orchester, gemischten Chor, Mezzosopran und Bariton, und El Ruheibany freut sich über die wunderbare Zusammenarbeit mit dem hochmotivierten und begeisterungsfähigen Dirigenten Thomas Dorsch und seinen spielfreudigen Musikern. Die Musik begleitet die ersten frommen Christen in der Geschichte bei ihrer Wanderung im 3. Jahrhundert in den Nordkalksteingegenden, beschreibt ihr Leben in der neuen Heimat, wo sie bis zum 7. Jahrhundert zwischen Olivenhainen und Weinfeldern glücklich gelebt haben bis ihre Städte zerstört wurden und sie zum Verlassen dieser Gegend gezwungen waren. Diese Gegend wird bis heute „Die Toten Städte“ genannt. Das Werk besteht aus drei großen Teilen mit musikalischen Höhepunkten als auch tiefer Stille, mit einer Dankeshymne und als Besonderheit einem Lied in original arabischer Sprache und dem Vater Unser in Aramäisch, der Sprache Jesus Christus. Beendet wird es mit einer groß angelegten Friedenshymne (Peace Song), worin das Wort „Frieden“ – „Salam“ nicht nur in Arabisch, sondern auch in den wichtigsten europäischen Sprachen gesungen wird.


Besetzung: Pesterwitzer Kammerchor , aus Dresden – Regina Pätzer, Mezzosopran – Ulrich Kratz, Bariton


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